Hier geht's ab 18 weiter

Im Lustviertel gibt's Sex-Content. Wenn du reinkommst, sagst du uns damit: Du bist 18 (oder was bei dir als volljährig gilt), und sowas ist da, wo du wohnst, legal. Wenn nicht — auch gut. Dreh um, ist keinem was passiert.

18+ Richtlinie

Das ist die einzige Seite hier, auf der es nichts zu verhandeln gibt.

Zuletzt aktualisiert: 1. August 2026.

Kein Kleingedrucktes

Hier gibt es nichts zu verhandeln.

Nur ab 18

Alles hier ist für Menschen ab 18, oder ab der Volljährigkeit an Ihrem Aufenthaltsort, wenn die höher liegt. Die Abfrage an der Tür ist keine Deko. Wenn Sie diese Bedingung nicht erfüllen, ist die richtige Antwort: wieder rausgehen. In Deutschland regelt das der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV). Pornografische Inhalte dürfen danach nur Erwachsenen zugänglich sein. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) prüft, ob Anbieter sich daran halten.

Alle Personen auf den Bildern dieser Seite und in den Angeboten, über die wir schreiben, sind nach Auskunft der jeweiligen Betreiber volljährig.

Füße unter der Decke, daneben rote Unterwäsche
Wer hier liest, ist erwachsen. Alles andere auf dieser Seite hängt an diesem einen Satz.

Ian David

Was die Altersabfrage prüft, und was nicht

Ehrlich gesagt: Sie prüft nichts. Der Knopf an der Tür ist eine Selbstauskunft. Wer darauf klickt, erklärt, volljährig zu sein. Verifiziert wird dabei nichts, kein Ausweis, kein Konto, kein Gesicht. Gespeichert wird nur ein Eintrag im lokalen Speicher Ihres Browsers, damit die Frage nicht bei jedem Klick wieder kommt. Wer lügt, kommt durch. Das gilt für jede Selbstauskunft im Netz, und wer Ihnen etwas anderes erzählt, verkauft Ihnen etwas.

Der JMStV kennt für harte Pornografie ein schärferes Mittel: die geschlossene Benutzergruppe. Dabei wird die Volljährigkeit einmal persönlich geprüft, per Ausweis, Video-Ident oder Abgleich mit einer Auskunftei, und danach bei jedem Login an genau diese Person gebunden. Ein Klick auf „Ja“ ersetzt das nicht und soll es hier auch nicht. Warum das an dieser Stelle trotzdem genügt, steht im nächsten Abschnitt.

Warum hier keine harten Inhalte stehen

Lustviertel zeigt selbst keine Pornografie. Was hier liegt, sind Texte, Preisvergleiche, Erfahrungsberichte und Bilder, die so auch am Kiosk hängen könnten. Genau deshalb reicht hier die Kombination aus Alterskennzeichnung und Hinweis an der Tür. Wären die Inhalte selbst pornografisch, wäre eine geschlossene Benutzergruppe Pflicht, und diese Seite gäbe es in dieser Form nicht.

Hinter den Werbelinks sieht es anders aus. Dort gelten die Regeln des jeweiligen Anbieters und das Recht seines Sitzlandes. Viele dieser Seiten sitzen nicht in Deutschland und halten sich an den JMStV nicht. Das ist kein Detail für Juristen, sondern der Grund, warum ein Filter auf dem Gerät mehr bringt als jede Tür auf einer einzelnen Website.

Null Toleranz

Wir testen nichts, verlinken nichts und nehmen keine Werbung an, wenn Minderjährige beteiligt sind, wenn Aufnahmen ohne Einwilligung entstanden sind oder wenn jemand ohne Erlaubnis darin zu sehen ist. Das ist keine Meinungsfrage. Das ist eine Grenze, die nicht überschritten wird.

Wenn wir merken, dass ein verlinkter Anbieter so etwas duldet, fliegt der Link noch am selben Tag raus. An die Stelle des Tests kommt dann die Erklärung, warum er weg ist.

Wenn Sie so etwas sehen

Melden Sie es. In Deutschland nimmt jugendschutz.net Hinweise auf jugendgefährdende und illegale Inhalte im Netz entgegen, auf Wunsch auch anonym. Bei Darstellungen von sexuellem Missbrauch von Kindern gehört die Meldung zusätzlich zur Polizei.

Wenn das, was Sie gesehen haben, auf einer unserer Seiten steht oder auf einer Seite, die wir verlinken, schreiben Sie uns bitte auch an hallo@lustviertel.de. Dann nehmen wir es raus, während die Behörden ihre Arbeit machen.

Ab 18

Erwachsene unter sich

Die Tür fragt nur. Prüfen muss sie jemand anders.

Was Eltern tun können

Diese Seite kennzeichnet sich für Jugendschutzprogramme mit einer age-de.xml. Das ist der deutsche Standard: eine kleine Datei im Wurzelverzeichnis, die dem Filterprogramm sagt, dass hier Inhalte ab 18 liegen. Anerkannte Jugendschutzprogramme sperren die Seite dann, bevor ein Kind sie sieht. Eine Liste dieser Programme steht auf jugendschutzprogramm.de. Die Kennzeichnung nützt nur etwas, wenn auf dem Gerät des Kindes auch ein Programm läuft, das sie liest.

Windows, macOS, iOS, Android und viele Router bringen solche Filter schon mit, kostenlos. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen: fragzebra.de erklärt Eltern in einfacher Sprache, wie man Geräte und Netz kindersicher einrichtet.

Ein Jugendschutzprogramm in zehn Minuten

JusProg ist das bekannteste von der KJM anerkannte Jugendschutzprogramm in Deutschland und für den privaten Gebrauch kostenlos. Es liest die age-de.xml, die auf dieser Seite liegt, und blockiert die Adresse, wenn das eingestellte Alter darunter liegt. Die Einrichtung dauert kaum länger als eine Kaffeepause: Programm auf jugendschutzprogramm.de laden, auf dem Gerät des Kindes installieren, für jedes Kind ein Alter hinterlegen, die Einstellungen mit einem Passwort sichern, das das Kind nicht kennt. Danach testen Sie es, indem Sie diese Seite auf dem Gerät aufrufen. Kommt sie durch, läuft der Filter nicht.

Ein Filter auf einem einzigen Gerät reicht selten. Kinder haben Tablets, Konsolen und Freunde mit ungefilterten Handys. Wirksam wird das erst in Schichten: ein anerkanntes Jugendschutzprogramm auf dem Gerät, dazu die Bordmittel des Systems, also Bildschirmzeit bei iOS, Family Link bei Android, Familieneinstellungen bei Windows und die Kindersicherung bei macOS, und wer einen Schritt weiter gehen will, schaltet den Jugendschutzfilter im Router ein, der dann für das ganze WLAN gilt. Die meisten handelsüblichen Router bringen so etwas mit.

Wenn Sie glauben, dass ein Kind hier gelandet ist

Der Reihe nach. Sehen Sie sich den Verlauf und die installierten Apps an, richten Sie den Filter ein, den es vorher nicht gab, und vergeben Sie ein neues Passwort für die Kindersicherung. Falls Sie den Eindruck haben, dass die Kennzeichnung dieser Seite fehlerhaft ist oder ein Filterprogramm sie zu Unrecht durchlässt, schreiben Sie an hallo@lustviertel.de. Dann prüfen wir die age-de.xml und die Kennzeichnung im Kopf der Seite und korrigieren, was falsch ist.

Sie müssen dafür nicht auf uns warten. Beschwerden über diese Seite können Sie jederzeit direkt an jugendschutz.net oder an die Kommission für Jugendmedienschutz richten. Wenn ein Kind über einen unserer Werbelinks bei einem Anbieter gelandet ist und dort ein Konto angelegt hat, wenden Sie sich außerdem an dessen Support und verlangen Sie die Löschung. Bei Minderjährigen ist der Vertrag ohnehin nicht wirksam.

Sperren allein reicht nicht

Jeder Filter, der auf einem Gerät läuft, wird irgendwann umgangen. Nicht weil Jugendliche Genies wären, sondern weil sie Zeit haben und ihre Freunde Geräte ohne Filter. Wer nur sperrt, erfährt davon als Letzter. Deshalb der unbequeme Teil: Reden Sie darüber, bevor es einen Anlass gibt. Ein Satz genügt als Anfang, etwa dass es im Netz Sex zu sehen gibt, dass das für Erwachsene gemacht ist und dass man Fragen dazu stellen darf, ohne Ärger zu bekommen.

Was dabei hilft: kein Verhör, keine Strafe für Neugier, und der Unterschied zwischen Film und Wirklichkeit klar benannt. Was dort gezeigt wird, ist eine Produktion mit Regie, Schnitt und Menschen, die dafür bezahlt werden, und keine Anleitung für das erste Mal. Die Themen, die sich lohnen, heißen Einvernehmlichkeit, Recht am eigenen Bild und die Frage, was passiert, wenn ein Nacktbild einmal verschickt ist. Wer einen Einstieg sucht, findet bei klicksafe.de, schau-hin.info und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Material in einfacher Sprache, nach Alter sortiert. Das kostet nichts und ist an einem Abend gelesen.