Hier geht's ab 18 weiter

Im Lustviertel gibt's Sex-Content. Wenn du reinkommst, sagst du uns damit: Du bist 18 (oder was bei dir als volljährig gilt), und sowas ist da, wo du wohnst, legal. Wenn nicht — auch gut. Dreh um, ist keinem was passiert.

Kontakt

Eine Mail-Adresse, ein Mensch. Kein Formular, kein Bot, der dir schreibt, dass uns dein Anliegen sehr wichtig ist.

hallo@lustviertel.de

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Eine Mail, ein Mensch

Kein Formular, kein Bot, der dir antwortet.

Schreib uns, wenn…

  • Du einen falschen Preis siehst. Preise veralten am schnellsten, und nichts korrigieren wir schneller. Schick den Screenshot von der Abrechnung mit, wenn du ihn hast.
  • Eine Seite von hier hat dir was Komisches abgebucht. Erzähl, was passiert ist. Wir sitzen nicht an der Abbuchung. Aber bei vielen wissen wir, wie man das Geld zurückholt, und manchmal fliegt der Link danach raus.
  • Ein Wort klingt für dich schräg. Immer her damit. Deutsch ist nicht gleich Deutsch. Wenn das in Wien oder Zürich anders heißt, sag Bescheid.
  • Du eine Note für falsch hältst. Mit Argumenten ändern wir Noten.
  • Du für eine Marke schreibst. Schreib ruhig, du kriegst eine Antwort und wir hören zu. Einen Preis für Platz eins gibt es nicht. Den hat es nie gegeben.
Zwei Frauen küssen sich im Bett eines Wohnwagens
Hinter der Adresse sitzt ein Mensch, kein Ticketsystem. Antwort kommt meistens in zwei Tagen.

Ian David

Was ich beantworte, und wie schnell

Hinter der Adresse da oben sitze ich, Ian. Ich lese abends, und die meisten Mails sind nach zwei Tagen beantwortet. Wenn ich für eine Antwort erst nachrechnen oder mich irgendwo neu anmelden muss, dauert es länger. Dann kriegst du vorher eine kurze Mail, dass es dauert.

Schnell bin ich bei allem, wofür es einen Beleg gibt: Preise, Abbuchungen, Kündigungswege, tote Links, Zahlen aus den Tests. Langsam bin ich bei Geschmacksfragen. „Welche Seite ist die beste" hat keine Antwort in der Einzahl, und mein Geschmack steckt sowieso mit drin — blond oder schwarzhaarig, das habe ich offengelegt, rechne meine Begeisterung um.

Ich habe jede Seite hier selbst bezahlt, mit eigener Karte, zum normalen Preis. Deshalb ist der kürzeste Weg zu meiner Aufmerksamkeit ein Screenshot vom Kontoauszug, der einer meiner Zahlen widerspricht. Nichts ist mir hier so unangenehm wie eine falsche Zahl, die stehen bleibt.

Profil einer Person, die eine Gurke im Mund hat
Ich lese jede Mail. Zurück schreibe ich nicht auf jede.
Knallrote Lippen, ein Finger zwischen den Zähnen
„Wir zahlen dir was für Platz eins." Der einzige Satz, der hier ein sofortiges Nein kriegt.

Kaputter Link, falscher Preis

Beides ist dieselbe Mail: die Adresse der Seite, auf der es steht, dazu die Stelle. Ein Screenshot hilft, ein Satz reicht auch.

Was danach passiert: Ich mache die Seite selbst auf oder melde mich neu an und prüfe die Zahl nach. Stimmt sie nicht mehr, ändere ich sie und setze das Datum darunter neu. Stimmt sie doch, schreibe ich dir, warum ich dabei bleibe, und schicke mit, wo ich sie herhabe. Was nicht passiert: dass eine falsche Zahl leise verschwindet und keiner es merkt. Korrekturen stehen mit Datum da.

Du willst eine Seite vorschlagen

Mach das. Schreib, was die Seite ist, was sie kostet und warum sie hier fehlt. Einen Testzugang brauche ich nicht. Ich zahle selbst, das ist der ganze Punkt: Einem Gratis-Account wird nichts falsch abgebucht, und genau das will ich sehen.

Ein Satz führt zum automatischen Nein: „Wir zahlen dir was für einen guten Platz." Das ist keine Moralfrage. Wenn Platz eins käuflich ist, ist die Liste wertlos, und dann kann ich mir die ganze Arbeit sparen. Provision über einen Link nehme ich, das steht in jeder Fußzeile und im Affiliate-Hinweis. Geld für eine Note nehme ich nicht. Solche Angebote kriegen zwei Sätze zurück, und an der Reihenfolge ändert sich danach nichts. In die andere Richtung übrigens auch nicht.

Bevor du schreibst

Wenn dein Ärger bei einem Dienst liegt und nicht bei uns — eine Abbuchung, ein gesperrtes Konto, ein Abo, das sich nicht kündigen lässt —, musst du das dort klären. Der Vertrag läuft mit denen. Wir kommen an dein Konto nicht ran und können dir nichts zurückzahlen.

Was aber geht: War es eine SEPA-Lastschrift, holst du dir das Geld bei deiner eigenen Bank zurück. Acht Wochen lang, ohne Grund, ohne Diskussion. Zwei Klicks im Online-Banking. Bei Kartenzahlung läuft das als Chargeback über die Bank, das dauert länger und du musst erklären, warum. Wenn du nicht weiterkommst, hilft die Verbraucherzentrale. Fast keiner nutzt das, weil fast keiner weiß, dass es das gibt.

Noch was, weil es beim Kündigen ständig aufkommt: Wer in Deutschland an Verbraucher verkauft, braucht einen Kündigungsbutton, zwei Klicks und weg. Bei den meisten Online-Käufen hast du außerdem 14 Tage Widerrufsrecht. Ausländische Erotikseiten ignorieren beides gern. Dein Recht bleibt es trotzdem.

Wo der Support des Anbieters steckt

Streit über eine Abbuchung kann ich nicht für dich führen. Ich sehe dein Konto dort nicht, ich sehe deine Zahlungen nicht, und erstatten kann ich schon gar nichts. Was ich kann: dir sagen, wo die Leute sitzen, die es können.

  • Die Fußzeile der Anbieterseite. Ganz unten steht „Support", „Help" oder „Contact", oft klein und oft nur auf Englisch. Da liegt das Ticketsystem.
  • Die Bestätigungsmail vom Kauf. Der Absender ist fast immer dieselbe Adresse, die auch Kündigungen annimmt. Such im Postfach nach dem Markennamen, im Spam-Ordner mit.
  • Der Kontoauszug. Der beste Weg. Da steht selten der Name der Erotikseite, sondern der des Zahlungsabwicklers: Epoch, CCBill, Segpay, Probiller. Diese Firmen haben eigene Portale. Du findest dein Abo dort mit Mail-Adresse und den letzten vier Kartenziffern und beendest es in drei Klicks, auch wenn die Seite selbst dich im Kreis schickt. Diese eine Zeile auf dem Auszug ist mehr wert als zehn Support-Mails.

Schreib mir trotzdem, wenn es schiefgeht. Wenn dieselbe Marke dreimal auffällt, fliegt sie hier raus, und dann steht auch dabei, warum.

Korrektur und Gegendarstellung

Steht hier etwas über dich oder deine Firma, das du für falsch hältst, schreib mir zuerst. Tatsachen korrigiere ich, sobald du zeigst, dass sie falsch sind. Das dauert Stunden, keine Woche, und kostet dich keinen Anwalt.

Der formale Weg steht daneben offen. Eine Gegendarstellung nach den Landespressegesetzen und dem Medienstaatsvertrag richtet sich immer nur gegen Tatsachenbehauptungen, nie gegen eine Meinung, eine Note oder einen Platz in einer Liste. Sie muss schriftlich kommen und unterschrieben sein, von dir oder deinem Vertreter, sie muss genau benennen, auf welche Stelle sie sich bezieht, sie darf nicht länger sein als der Text, um den es geht, und sie muss zeitnah da sein — gerechnet wird in Wochen. Kommt sie so, steht sie an vergleichbarer Stelle auf der Seite, ohne dass ich danebenschreibe, was ich davon halte. Die normale Mail mit dem Beleg ist trotzdem schneller, und meistens reicht sie.

Meldungen

Wenn du Inhalte mit Minderjährigen siehst oder Material, das ohne Einverständnis online steht, warte nicht auf unsere Mail. Melde es bei der Internet-Beschwerdestelle und sag uns Bescheid, dann fliegt der Link hier sofort raus. Steht auch so in der 18+ Richtlinie.

Ich lese alles

Auch das, worauf keine Antwort kommt. Die Wutmails, die Werbemails, die dreißig Zeilen um drei Uhr nachts. Gelesen wird jede, und manchmal steht Wochen später ein Satz in einem Test, der aus so einer Mail stammt. Wenn du nach zwei Wochen nichts gehört hast und es war wichtig: schreib nochmal, mit „nochmal" im Betreff. Untergegangen ist wahrscheinlicher als ignoriert.