Hier geht's ab 18 weiter

Im Lustviertel gibt's Sex-Content. Wenn du reinkommst, sagst du uns damit: Du bist 18 (oder was bei dir als volljährig gilt), und sowas ist da, wo du wohnst, legal. Wenn nicht — auch gut. Dreh um, ist keinem was passiert.

Lustviertel 

Wir gehen zuerst rein. Wir zahlen den vollen Monat. Danach erzählen wir dir, was drin war.

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Die kurze Liste

Die drei, die ihr Geld wert sind

Eine pro Straße, weil sie sich gegenseitig nichts wegnehmen. Die drei würden wir sofort wieder bezahlen.

Warum es diese Seite gibt

Ich hätte das Geld sowieso ausgegeben

Ich gucke viel Porno. Das ist kein Geständnis, das ist eine Angabe zur Person, so wie ein Weintester sagt, wie viele Flaschen er im Jahr aufmacht. Abos, Token, Credits: Das lief bei mir schon, bevor es diese Seite gab.

Der einzige Unterschied ist, dass ich jetzt mitschreibe. Datum, Betrag, was auf dem Kontoauszug stand, wie viele Klicks es bis zum Kündigen waren. Die Karte hätte ich so oder so rausgeholt. Jetzt liegt wenigstens ein Zettel daneben.

Und wer viel guckt, sieht Sachen, die du an einem Wochenende nicht siehst. Welches Studio denselben Katalog zweimal verkauft, nur mit neuem Titelbild. Welche Cam-Seite ihr Raster mit Zimmern auffüllt, in denen keiner sitzt. Welche Chat-App dir im dritten Monat noch dieselben drei Sätze schickt wie am ersten Abend. Das ist keine Begabung. Das ist einfach Menge.

Ein Freitag davon hat mich 209 € gekostet. Auch der steht hier, mit Rechnung: 7 € die Minute, rund 30 Minuten.

Die Rechnung vom Viertel

Der Preis am Schild und der Preis auf der Rechnung

Fast alles hier wirbt mit einer Zahl und bucht eine andere ab. Das ist nicht mal Kleingedrucktes. Die große Zahl ist der Preis für die Tür. Drinnen zahlst du extra. Token, Credits, Minuten, das eine Paket, ohne das der ganze Laden nichts kann.

Deshalb zählt hier die zweite Zahl. Die vom Kontoauszug am Monatsende. Mit Steuer, mit automatischer Verlängerung und mit dem Zeug, das du unterwegs noch gekauft hast, weil du eh schon drin warst.

Diese Zahl steht auf keiner Preisseite. Dafür musst du zahlen, reingehen, das Ding benutzen und mitschreiben. Das ist der langweilige Teil der Arbeit. Und der einzige, den man nicht fälschen kann.

Wie wir hier testen
Frau allein in einem Hotelzimmer
Die Zeile, die keiner liest, steht immer ganz unten.
Ein Paar küsst sich am Fenster einer Holzhütte
Gesellschaft um elf, ohne vor die Tür zu gehen: KI und Cams.
Ein Paar küsst sich an einem großen Loft-Fenster
Wirklich jemanden treffen kostet anderes Geld und andere Geduld.

Such dir deine Nacht aus

Die vier Straßen im Viertel

Das Viertel

Bevor du dir eine Straße aussuchst

Reinkommen ist gratis. Rauskommen nie.

Erst umsehen, dann zahlen

Vier Nächte, die wir schon kennen

Keine davon ist ein Sonderfall. Das sind die vier häufigsten Arten, Geld falsch auszugeben. Jede hat einen anderen Ausgang.

Es ist elf und du hast keine Lust, mit einem echten Menschen zu reden.

Nicht mit der Ex, nicht mit der Arbeitsgruppe, mit niemandem, der danach fragt, wie es dir eigentlich geht.

Was, wenn das Gespräch nirgendwo hinführen müsste? Das ist das Einzige, was eine KI-Freundin wirklich gut kann: Sie ist da, sie bleibt beim Thema und sie rechnet dir den Gefallen nicht an. Schlecht ist sie beim Preis. Manche reden mit dir, andere stellen dir jede Nachricht in Rechnung.

Welche wirklich reden →

Das ganze Guthaben ist in Token weg, und du hast es nicht mal gemerkt.

Du wolltest kurz gucken. Jemand hat dich mit Namen begrüßt. Dann das kleine Paket, dann das mittlere, und irgendwann stand da eine Null, ohne dass du dich an eine Entscheidung erinnerst.

Was, wenn du vorher wüsstest, wie weit ein Token auf jeder Seite reicht? Er reicht nämlich nicht überall gleich weit. In manchen Räumen sind dreißig Token zehn Minuten, in anderen drei. Und wenn eine Abbuchung kam, die du nie erlaubt hast: War es eine SEPA-Lastschrift, holst du dir das Geld acht Wochen lang bei deiner eigenen Bank zurück. Ohne Grund, ohne Diskussion. Bei Karte läuft es als Chargeback über die Bank. Fast keiner nutzt das, weil es fast keiner weiß. Wenn die Seite sich quer stellt, hilft die Verbraucherzentrale weiter.

Wo der Token was bringt →

Du wischst seit drei Wochen und warst mit niemandem aus.

Foto zweimal getauscht. Spruch auch. Nichts.

Was, wenn nicht dein Profil das Problem ist? Es gibt Apps, die voll aussehen und innen aus Profilen von vor vier Jahren bestehen, die keiner mehr aufmacht. Von außen sieht man das nicht. Man merkt es, wenn man drin ist, zwanzig Leute anschreibt und keiner antwortet.

Wo echte Leute sind →

Du zahlst vier Abos und machst eins davon auf.

Die anderen drei buchen weiter ab, pünktlich, jeden Monat. Du weißt das. Du sagst seit einem halben Jahr, dass du sie kündigst.

Was, wenn du statt vier mittelmäßigen ein gutes hättest? Genau darum geht es hier. Welches aussieht wie Kino, welches wie ein recycelter Katalog und welches sich wehrt, wenn du gehen willst.

Welches den Monat hält →
Banane steckt in einem rosa Donut, oranger Hintergrund
Vier Abos, eins machst du auf. Die anderen drei buchen weiter ab.
Ein roter und ein weißer Gummibär auf türkisem Stoff
Zwanzig angeschrieben, keiner antwortet. Liegt selten an deinem Foto.

Dein Teil der Arbeit

Der Test, der dir gehört

Wir kündigen jede Marke, bevor wir sie veröffentlichen. Die Hälfte davon kannst du gratis selbst machen: Such den Kündigen-Button, bevor du die Karte rausholst. Findest du ihn beim ersten Durchgang nicht, weißt du schon, mit wem du es zu tun hast. In Deutschland ist so ein Kündigungsbutton Pflicht, zwei Klicks, seit Jahren. Ausländische Erotikseiten interessiert das ungefähr null.

Das Zweite: Wo hängt die Zahlung? Wenn du über den App-Store gezahlt hast, kündigst du im Store und nicht in der App. Viele wissen das nicht und zahlen weiter für etwas, das sie längst gekündigt zu haben glauben.

Und der erste Monat läuft monatlich. Das Jahresabo sieht pro Monat billig aus, du zahlst es aber auf einen Schlag. In einer Branche, wo Marken den Besitzer wechseln, ohne jemandem Bescheid zu sagen. Immerhin: Bei Online-Käufen hast du 14 Tage Widerrufsrecht. Auch das ignorieren die meisten dieser Seiten einfach, bis du hartnäckig wirst.

Wo der Kündigen-Button versteckt ist
Ein Paar dicht beieinander, sie lacht
Den Ausgang suchst du vor dem Reingehen.
Lustviertel

Was dir keiner sagt

Die Rechnung kommt genauso schnell wie die Lust.

@lustviertel

Wir gehen zuerst rein

Platz eins ist hier nicht käuflich.

209 €an einem Freitag auf Jerkmate: 7 € die Minute, rund 30 Minuten
7Marken mit eigener Karte bezahlt
0verkaufte Plätze, niemals
0Gratis-Zugänge oder Pressekonten angenommen

Die 209 € waren keine wilde Nacht. Das war eine halbe Stunde, in der ich woanders hingeguckt habe. Die ganze Rechnung steht bei den Live-Cams.

Ein Paar liegt im Bett neben einer brennenden Lampe
Mich hat noch nie jemand dafür bezahlt, eine Marke nach oben zu setzen. Falls das passiert, steht es genau hier.

Ian David

Kein Raten

Wie hier getestet wird

01

Wir zahlen voll

Jede Seite in diesem Viertel haben wir mit eigenem Geld gekauft. Keine Pressekonten, keine geschenkten Zugänge gegen einen netten Text.

02

Wir nutzen es wie du

Tagelang drin, nicht zehn Minuten. Echte Chats, echte Token und vor allem der unangenehme Moment, in dem man kündigen will.

03

Wir sortieren nach dem, was taugt

Keine Marke rückt durch Zahlen nach oben. Wenn hinter der schönen Fassade ein leeres Zimmer steckt, schreiben wir genau das.

Eine Notiz aus dem Viertel. Ian David schreibt die deutsche Ausgabe. Getestet werden dieselben Abos wie in den anderen Ausgaben, geschrieben wird hier aber für deutsche Leser: Preise in Euro, SEPA statt Kreditkarten-Tipps aus Amerika, Kündigungsbutton und Widerrufsrecht. Wenn ein Wort schief klingt, schreib uns. Wird ohne Drama geändert.
ID

Ian David

Schreibt die deutsche Ausgabe vom Lustviertel. Zahlt jede Seite mit eigenem Geld, geht rein, nutzt das Ding wie jeder andere und schreibt danach auf, was passiert ist. Keine Gefälligkeiten, keine gekauften Plätze. Wie wir testen ↗

Der Teil, den keiner filmt

Testen heißt mitschreiben, nicht gucken

Den hübschen Test schreibt man in zwanzig Minuten. Den brauchbaren schreibt man mit einer zweiten Datei daneben. Da steht drin, wann gezahlt wurde, was wirklich auf dem Kontoauszug landete und was auf dem Bildschirm stand, bevor der zweite Monat abgebucht wurde.

Den Test, den fast alle weglassen, ist der auf dem Weg raus: einmal kündigen. Da zeigt die Seite die Zähne. Manche schaffen das in zwei Klicks. Andere verstecken den Button hinter einer Umfrage, einem Rabattangebot und einem Formular, das nach dem Grund fragt.

Deshalb wird hier jede Marke gekündigt, bevor der Text online geht. Wenn Kündigen wehtut, steht das im Test. Auch wenn die Marke gut zahlt.

Die Bestenliste vom Viertel
Frau mit einer alten Kamera in der Hand
Was keiner notiert, kann später keiner beweisen.
wir haben schon gezahlt

Mit fremder Karteist jeder mutig.

Die Regeln vom Viertel

Wie das hier von innen läuft

Hier brennt unsere Karte, nicht deine.

Was du hier findest

Such dir eine Straße und geh geradeaus.

  • Willst du eine KI-Freundin, die ein echtes Gespräch hält? Fang bei den besten KI-Freundinnen-Apps an.
  • Gesichter und Stimmen, live? Die Listen zu Live-Cams trennen das Gute von den Token-Fallen.
  • Willst du wirklich jemanden treffen? Die Guides zu Erotik-Dating sagen dir, welche Apps Leute haben und welche nur Geister.
  • Willst du für gutes Zeug zahlen? Bei den Premium-Studios steht, wo das Abo am weitesten reicht.

Warum du dem Viertel glauben kannst

Wir sagen, was wir denken, auch wenn es unangenehm wird.

  • Zu teuer oder halbfertig? Sagen wir. In der ersten Zeile, nicht versteckt im Fußtext.
  • In jedem Test stehen die echten Nachteile, nicht die Zusammenfassung der Agentur.
  • Die Affiliate-Links zahlen die Miete. Keine Marke kauft sich einen Platz.
  • Ein schlechtes Produkt bleibt schlecht, auch wenn es gut zahlt. Hier wird nichts schöngeredet.

Bevor du die Karte rausholst

Gratis ist gut zum Nachsehen

Fast alle lassen dich gucken, bevor sie etwas wollen. Da siehst du, worauf es am Ende ankommt: ob um deine Uhrzeit Leute online sind, ob das Gespräch trägt, ob diesen Monat etwas Neues dazukam.

Was gratis dir nie zeigt, ist der Ausgang. Nicht die zweite Abbuchung, nicht die Verlängerung, nicht den Bildschirm, der kommt, wenn du gehen willst. Das sieht man nur mit der Karte drin.

So ist die Arbeit verteilt. Du ziehst den Gratis-Teil so weit, wie er geht. Wir legen die Karte für den Teil hin, den man ohne Zahlen nicht sieht.

Wo du anfängst
Pop-Art-Bild einer Frau, die Yeah Baby ruft
Gratis zeigt dir den Raum. Nie die Tür nach draußen.
Bestenliste

Keine Überraschung am Ende

Der Spaß gehört dir. Die Rechnung auch.

Jeder Platz auf dieser Liste ist verdient. Keiner gekauft.Die Affiliate-Links zahlen die Miete. An der Reihenfolge ändern sie nichts.

Was die Leute fragen

Kostet Lustviertel etwas?

Nein, keinen Cent. Alle Tests und alle Listen sind gratis. Das Viertel lebt von Affiliate-Provisionen, wenn du dich irgendwo anmeldest. Für dich wird dadurch nichts teurer.

Zahlen euch die Marken für gute Kritiken?

Nein. Es gibt Affiliate-Links, klar, und die sind markiert. Der Text gehört trotzdem uns. Wenn etwas schwach ist, schreiben wir schwach, auch wenn die Marke gut zahlt. An dem Tag, an dem das nicht mehr stimmt, taugt diese Seite nichts mehr.

Ist das hier eine Übersetzung?

Nicht so, wie du denkst. Lustviertel ist die deutsche Ausgabe. Getestet werden dieselben Abos wie in den anderen Ausgaben, geschrieben ist hier aber jeder Satz für deutsche Leser: Preise in Euro, SEPA-Lastschrift, Kündigungsbutton, Widerrufsrecht. Durch einen Übersetzer ist nichts gelaufen.

Wo fange ich an?

Bei der Straße, die nach heute Abend klingt. Wenn du ohne Karte testen willst, nimm die Gratis-Optionen aus jeder Liste. Fast alle lassen dich ziemlich weit gucken, bevor sie etwas wollen.

Rotes Neonschild mit dem Wort Sex
Sieben Marken, eine Karte. Meine. Deshalb steht hier, was drin war und nicht, was draußen am Schild steht.

Ian David

Dein Konto dankt es dir

Riskier deine Karte nicht blind.
Wir haben uns schon verbrannt.

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